Aalener Delegation reist in die Türkei

Deutsche Botschaft sagt Unterstützung zu Teilnahme an der Eröffnungsfeier des Sportplatzes in Reyhanli fest eingeplant

Die Aalener Delegation wird wie geplant am 28. September zur Einweihung des mit Aalener Spenden finanzierten Sportplatzes in die türkische Partnerstadt reisen. Aufgrund der aktuellen Situation in der Türkei war immer wieder über eine Absage der Reise aus Sicherheitsgründen spekuliert worden. „Gerade jetzt ist die Pflege einer guten partnerschaftlichen Beziehungen zu Antakya wichtig und mit dem Besuch setzen wir ein Zeichen, dass die Menschen friedlich miteinander umgehen wollen“, sagte Oberbürgermeister Rentschler. Weitere Reiseteilnehmer sind Oberbürgermeister a.D. Ulrich Pfeifle, der ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag Claus Schmiedel und die Stadträte Roland Hamm, Hermann Schludi und Andrea Hatam.

OB Rentschler hatte sich im Vorfeld der Reise an das Auswärtige Amt gewandt und um aktuelle Informationen und Reiseemfehlungen gebeten.  Das Auswärtige Amt hat in einem Schreiben das Aalener Engagement ausdrücklich gelobt und höchste Anerkennung gezollt. Die Pflege der Verbindung zwischen den beiden Kommunen sei unabhängig von der politischen Großwetterlage sehr wichtig und erfreulich anzusehen. „Die direkten zwischenmenschlichen Kontakte stellen eine wichtige Ergänzung zu offiziellen Regierungskontakten dar“, schreibt das Außenministerium. Dem Aalener Engagement wird aus Sicht des Auswärtigen Amtes große Bedeutung beigemessen, so dass der  zuständige Botschaftsrat in Ankara, Dr. Ralf Reusch, zugesagt hat,  die Aalener Delegation zu begleiten.

Teilnahme an der Eröffnung des neuen Sportplatzes und Gespräche mit Stadtspitze geplant Gemeinsam mit der Aalener Delegation wird er an der offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag, 29. September  für den Sportplatz in Reyhanli bei Antakya am Samstag teilnehmen. Auf Initiative von OB Rentschler und Alt-OB Pfeifle wurde vor zwei Jahren aus Anlaß der Feier des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Aalen und Antakya der Bau einer Schule für syrische Flüchtlingskinder ins Leben gerufen. Angesichts der vielen Flüchtlinge in der Region an der Grenze zu Syrien wurde ein Verein unter Vorsitz des OBs gegründet, um Spendengelder zu sammeln.  Auch das Land Baden-Württemberg hat das  Projekt unterstützt. Bei der Einweihung der Schule im vergangenen Jahr beschlossen die Aalener spontan das Hilfspojekt fortzusetzen und für die Kinder den Bau eines Sportplatzes zu finanzieren.

 Das multifunktional nutzbare Sportfeld ist für rund 66.000 Euro komplett mit Hilfe von Spenden Aalener Bürgerinnen und Bürger gebaut worden „Wenn man in die strahlenden Augen  der syrischen Kinder bei der Eröffnung ihrer Schule geblickt hat, dann weiß man, dass dieses Geld gut angelegt ist und damit dort geholfen wird, wo es am dringendsten benötigt wird.“ begründet OB Rentschler sein Engagement in der türkischen Partnerstadt.

© Stadt Aalen, 25.09.2017